Gedanken basierend auf dem Buch "Einführung in das systemische Wissensmanagement" von Helmut Willke (ISBN 978-3-89670-457-3).
Prinzipien des systemischen Managements.
Gedanken zum Systemischen Denken.
Conlusio:So sollte ein gelingendes WM zwar als Geschäftsprozess erkennbar sein, aber sich nahtlos in das allgemeine Management einfügen und es unterstützen.
- Emergenz
- soll eine Ordnung oder eine Eigenschaft heißen, wenn sie aus den summierten Eigenschaften der Teile nicht mehr erklärbar ist. Insofern ist das Ganze zugleich mehr als die Summe seiner Teile (Diese kreative Reduktion ist der der Kern von Emergenz)
- distributed intelligence
- Verteiltes Wissen, das in der Dimension der Personalführung in einem eigenem Managementprozess, dem WM, so zusammengeführt werden muss, dass es die Gesamtheit des erforderlichen Wissens des jeweiligen Geschäftsprozesses unterstützt
- Wissen
- ist eine auf Erfahrung gegründete kommunikativ konstruierte und konfirmierte Praxis
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- Reflexives Lernen
- ist das Lernen des Lernens
- Reflektiertes Lernen
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- ist erreicht, wenn man sich auch die Strategie des Lernens zurechtlegt, was ist vorrangig zu lernen und worauf soll es sich richten
- Warum kommunizieren Personen?
- Sie wollen eine Konstellation des Nichtwissens auflösen. ".. denn Kommunikation findet ihren Anlaß ja typisch im Nichtwissen."
- beyond budgeting
- Budgets müssen permanent angepasst und verändert werden (überraschende Ereignisse (Ausgaben))
Kernpostulat
Das systemische WM hat es mit 2 unterschiedlichen Realitäten zu tun - mit Personen und Organisationen. Es geht immer um 2 Seiten: um das Wissen (und Nichtwissen) sowohl der Personen als auch der Organisationen.WM ist in gleicher Intensität Management von Wissen und Nichtwissen. WM verlangt Kompetenzen im Umgang mit Wissen ebenso wie mit Nichtwissen und Ungewissheiten. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben .. sich die managerialen Kompetenzen und Fachkompetenzen nicht im Wege stehen.
Fehler bzw Fehlentwicklungen des WM:
- IT-Lösungen statt Kulturveränderung
- Top-down-Lösungen statt gut plazierter Pilotprojekte
- Kurzfristige Lösungen statt geduldiger Stärkung der Wissensbasis
- Anwendung einer Toolbox statt Entwicklung angepasster Instrumente
Vom einzigen Ausnahmefall der reiner Forschungsorganisatuion abgesehen, ist das Hauptziel einer Organisation nicht die Produktion von Wissen. Dieses ist nur eine besonders wichtige Resource zur Errechung der Ziele.
Umso wichtiger ist es im Fall des systemischen WM zu demonstrieren, dass (nach einer Anlaufzeit) auch Entlastungen realistisch und machbar sind.
Klaus North (wissensmanagement, Heft 2/2009): kompetenzorientiertes Management:
- Prozesse der Selbstorganisation motivieren die Mitarbeiter zur Eigenverantwortlichkeit
- Arbeitsprozesse werden nach lernförderlichen Kriterien gestaltet um Handlungsspielräume zu erweitern
- Kontinuierliches Lernen in offene Strukturen wird unterstützt
- Die Aktivitäten zur Kompetenzentwicklung werden aus der Geschäftsstrategie, den Kernkompetenzen sowie den relevanten Marktbedingungen abgeleitet